Bioplastik-Trinkhalme – Vorsicht Green Washing!

Der Begriff Bioplastik ist leider ungeschützt. Es bleibt also offen, ab wann ein Material als Bioplastik deklariert werden darf. Im Prinzip gibt es zwei Arten von Kunststoffen, die häufig als Bioplastik vermarktet werden:

1.
Kunststoffe, die teilweise aus biologisch hergestellten Materialien produziert werden:
Die Umweltbilanz solcher Kunststoffe ist in der Regel nicht besser als bei herkömmlichem Plastik. Bioplastik, oft PLA genannt, wird überwiegend aus Zuckerrohr oder Mais hergestellt. Das sind häufig genveränderte Pflanzen, die in einer Massenkultur unter massivem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln angebaut werden. Dies führt zu Umweltauswirkungen wie Bodenerosion, Verlust der Artenvielfalt und hohem Verbrauch an Anbauflächen.

2.
Kunststoffe, die als biologisch abbaubar deklariert werden:
Sie gelten nach einem bestimmten Standard als kompostierbar, aber dieser Standard hat gravierende Mängel. Er bezieht sich auf Laborbedingungen, die in den realen Kompostierungsanlagen nicht erfüllt werden können. Laut Mehrheit der Betreiber deutscher Kompostierungsanlagen, handelt es sich bei Bioplastik um Störstoffe, weil das Material lediglich in CO2 und Wasser vollständig abgebaut und zersetzt wird.

Demzufolge dürfen Bioplastiktrinkhalme nicht wie normale Küchenabfälle in der Biotonne entsorgt werden, da dies zu einer Verschlechterung der Entsorgung führt und die Kompostierung behindert.
Aus Umweltsicht ist die Kompostierung eines solchen Biokunststoffes sogar noch schlechter als die Verbrennung einzustufen.

Außerdem erlaubt die Bezeichnung Bioplastik, dass solche Kunststoffe auch einen nicht abbaubaren Kunststoffanteil enthalten. Das führt dazu, dass beim Abbauprozess die beigemischten Stoffe in Form von Mikro- und Nanopartikeln freigesetzt werden und unwiderruflich in die Umwelt gelangen.

Hinzu kommt, dass Bioplastik nicht recyclingfähig ist und energieintensiv in der Herstellung.

Also alles andere als Bio.

Vorteile

  • Hygienisch

Nachteile

  • Einweg
  • Produktion des Bioanteils verschlingt viel Energie und verbraucht wertvolle Ressourcen wie Wasser und riesige Anbauflächen, zur Düngung kommen Chemikalien zum Einsatz
  • Lebensmittelverschwendung, da der biologische Anteil aus Pflanzen, insbesondere aus Getreide, hergestellt wird, das als Nahrung oder Tiernahrung verwendet werden kann
  • Nicht recyclebar: Muss in den meisten Kommunen über den Restmüll entsorgt werden
  • Nicht kompostierbar
  • Beim Abbauprozess werden die beigemischten Stoffe in Form von Mikro- und Nanopartikeln freigesetzt und gelangen unwiderruflich in die Umwelt
  • Enthält chemische Stabilisatoren

Bilanz:

Verbrauchertäuschung.

Kunststoff sinnvoll nutzen

Plastik muss nicht zum Umweltproblem werden. Sinnvoll eingesetzt, lässt sich Kunststoff über lange Zeit nutzen. Nach diesem Prinzip funktioniert Sliderstraw – ein Kunststofftrinkhalm, der beliebig oft wiederverwendbar ist und hygienisch bleibt. Er lässt sich öffnen, kann in der Spülmaschine gereinigt und auch in der Gastronomie genutzt werden.

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