Sliderstraw faq

Unsere Umwelt geht uns alle an. Hier einige interessante Fakten zu den Themen Plastik, Müll, Einweg, Mehrweg, Recycling und natürlich zu SLIDERSTRAW, dem weltweit ersten smarten Mehrweg-Strohhalm.

Warum gibt es Sliderstraw aus Plastik?

Eine verständliche Frage. Doch Plastik ist im Grunde gar nicht das Problem. Es ist vielmehr der Missbrauch von Plastik in Form von massenhaften Einweg-Produkten. Große Mengen des weltweiten Plastik-Mülls bestehen aus achtlos weggeworfenen Einweg-Produkten, die in gewaltigen Mengen unseren Planeten verschmutzen. Das Klischee vom „bösen Plastik“ greift dabei deutlich zu kurz. Der Werkstoff Plastik besitzt bestimmte physikalische Eigenschaften, die für zahlreiche Einsatzzwecke alternativlos sind. Wer den Einsatz von Plastik generell verbietet, erzwingt den Einsatz von Alternativen, die in der Gesamtbetrachtung die Umwelt viel mehr belasten. Das ist ein Dogma.

Sinnvoll eingesetzt, kann auch Plastik äußerst nachhaltig sein. Ein Beispiel: Plastikeinkaufstüten sind ein großes Problem, wenn sie nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden. Nutzt man aber Mehrwegtragetaschen aus Kunststoff, sind sie umweltschonender als eine Mehrwegbaumwolltasche. Grund dafür ist der enorme Wasser- und Energieverbrauch für die Agrarwirtschaft und Verarbeitung der Baumwolle.

Die Kunststoffversion (Polycarbonat) von SLIDERSTRAW ist entwickelt und konzipiert für die Nutzungsgebiete, für die der Einsatz von einer Edelstahlversion ungeeignet ist, wie zum Beispiel, Veranstaltungen, Stadien und Fastfood-Ketten.

Ist das Recycling von Plastik eine Alternative?

Grundsätzlich ist das Wiederverwerten wertvoller Rohstoffe eine sinnvolle Idee. Allerdings sind die Recycling-Raten – weltweit gesehen – längst nicht so hoch wie vermutet. In Europa werden rund 30% des Plastiks wiederverwertet, in China 25% und in den USA sogar nur 9%*. Davon abgesehen, müssen beim Recycling jedes Mal wieder große Energiemengen aufgewendet werden. In Deutschland werden nur knapp 35 % des häuslichen Plastik-Mülls wirklich recycelt**. Da die sortenreine Aufbereitung meist sehr aufwendig ist, entstehen aus dem Verbundmaterial der Gelben Tonne häufig nur „simple“ Produkte wie Parkbänke oder Pflanzentröge, Ein Großteil des Plastik-Mülls wird verbrannt – das liefert zwar Energie, verursacht aber auch schädliche Emissionen. Um es einmal mit den Worten von Joan Marc Simon, NGO-Geschäftsführer von „Zero Waste Europe“, zu sagen: „Man kann das Plastikproblem nicht wegrecyceln“***. Daher ist die Vermeidung von Plastik-Müll die vernünftigste (und kostengünstigste) Art, unsere Umwelt nachhaltig zu schonen.

* CareElite Community, Statistik „Plastik Müll“, (www.careelite.de)
** NABU Naturschutzbund e.V., Artikel „Parkbänke im Überfluss“ (www.NABU.de)
*** Zeit, Artikel „Gibt’s den auch in Stroh?“, (www.zeit.de)

Aber es gibt doch längst Bioplastik?

Stimmt! Doch auch diese vermeintlichen Alternativen bergen zahlreiche Nachteile. Biobasierte Kunststoffe bestehen nur zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. Das können 50 % Bestandteile aus Zuckerrohr, Mais oder auch Kartoffeln sein. Der Einsatz dieser Nahrungsmittel für die Produktion von Plastik ist ethisch äußerst problematisch zu sehen (schließlich gibt es noch so viel Unterernährung weltweit). Für den Anbau werden oft große Mengen Dünger und Kraftstoffe eingesetzt (Diesel für Traktoren), was die Ökobilanz von Bioplastik deutlich verschlechtert. Außerdem können den anderen 50% des biobasierten Kunststoffs auch weiterhin Mikro-Partikel oder gar Mineralöle beigemischt werden. Auch die sogenannten biologisch abbaubaren Kunststoffe sind längst nicht so sauber wie vermutet. Der Abbau ist theoretisch zwar möglich, bereitet in der Praxis aber häufig große Probleme*.

* DUH Deutsche Umwelthilfe e.V., Umfrage „Kompostieranlagen“, (www.duh.de)
Hat Plastik damit als Werkstoff bald ausgedient?

Es geht nicht darum, Plastik komplett aus unserem Alltag zu verbannen. Das wäre auch gar nicht möglich. Für viele Anwendungen besitzt Plastik tolle Eigenschaften. Es ist sehr gut formbar, besonders leicht und bei richtigem Einsatz sehr bruchfest. Plastik kommt bei Laufschuhen, Dämmstoffen, Fenstern und Elektrogeräten ebenso zum Einsatz wie bei Herzschrittmachern, Hüftgelenken oder Armprothesen.
Das größte Problem von Plastik ist sein inflationärer Einsatz für Einweg-Produkte. Aus diesem Grund können intelligente Mehrweg-Produkte aus Plastik auch zu einer Trendwende beitragen: Ein maßvoller Einsatz von Plastik für langfristig genutzte Produkte vermeidet Müll, spart wertvolle Ressourcen und schädliche Emissionen.

WAS BRINGT DAS EU-VERBOT VON EINWEG-TRINKHALMEN AUS PLASTIK?

Weit mehr, als es zunächst den Anschein haben mag. Betrachtet man allein den bisherigen Verbrauch von Einwegplastik-Trinkhalmen in der EU, offenbart sich ein gewaltiges Potenzial. Immerhin wurden 2017 in einem Jahr rund 36,4 Milliarden* Einwegplastik-Strohhalme benutzt – allein in der Europäischen Union. Durch das EU-Verbot lassen sich hier also deutliche Einsparungen bei Plastik-Müll erzielen. Vorausgesetzt natürlich, dass man nicht neuen Müll durch neue Einweg-Trinkhalme produziert und so das Müll-Problem nur verlagert, statt es nachhaltig zu bekämpfen.

* Seas at Risk, Studie „Single-use Plastics and The Marine Environment“, (www.seas-at-risk.org)

WAS IST AN DEN NEUEN EINWEG-ALTERNATIVEN PROBLEMATISCH?

Das Ziel des EU-Verbots von Einwegplastik war in erster Linie eine Vermeidung von unnötigem Müll. Die neuen alternativen Einweg-Strohhalme bestehen zwar nicht mehr aus Plastik, aber sie produzieren dennoch neuen Abfall. Daher sind auch Einweg-Trinkhalme aus Papier oder Bambus leider nicht so nachhaltig, wie man sich das wünschen würde. Es gibt auch recht gut gedachte Einweg-Trinkhalme aus essbaren Materialien, zum Beispiel aus Nudelteig oder Getreidemischungen: Ökobilanzen zeigen, dass solche essbaren Trinkhalme in einer gesamtökologischen Betrachtung auf Grund der energieintensiven industriellen Verarbeitung zu noch negativeren Umweltauswirkungen führen als erdölbasierte Kunststoffstrohhalme.

Die essbaren Trinkhalme belasten also die Umwelt mehr als herkömmliche Plastikhalme und schmecken nicht jedem. Viele wollen einfach nur das Getränk genießen, nicht aber ihren Trinkhalm. Zudem weichen viele solcher Einweg-Strohhalme auf und sind nicht Geschmacksneutral.

ALSO LIEBER EIN MEHRWEG-STROHHALM – ABER WELCHER?

Die Achillesferse aller Mehrweg-Strohhalme auf dem Markt ist die Reinigung! Die Öffnung eines Strohhalms (ob nun aus Glas oder Metall) ist einfach viel zu klein, um alle Rückstände im Inneren wirklich rückstandslos zu entfernen. Weder beim Waschen in der Geschirrspülmaschine, noch beim gründlichen Ausspülen unter dem Wasserhahn kann man bei den gängigen Mehrweg-Strohhalmen sicher sein, alle Rückstände zu entfernen. Die Getränkereste zuckerhaltiger Cocktails, Milchshakes oder Smoothies bilden einen idealen Nährboden für Bakterien im Inneren der Halme. Umständliches Bürsten ist da auf Dauer auch keine Lösung.

Das Konzept von SLIDERSTRAW setzt genau hier an: Dank einfachem Öffnen des smarten Mehrweg-Strohhalms lässt er sich bequem und rückstandslos reinigen.

ICH BIN NEUGIERIG AUF SLIDERSTRAW! WO GIBT’S DEN?

Schön, dass wir Ihre Neugier geweckt haben! Ihren smarten Mehrweg-Strohhalm können Sie ganz bequem online über unseren SLIDERSTRAW Shop bestellen. Sie können aus verschiedenen Modellen wählen: Classic, Steel oder Silicone. Alle arbeiten natürlich nach dem einmaligen SLIDERSTRAW Prinzip: Einfach in zwei Hälften teilen, rückstandslos reinigen und immer wieder neu genießen. Außerdem finden Sie unsere Produkte in ausgesuchten Restaurants, Bars, Clubs oder Hotels. Empfehlen Sie SLIDERSTRAW gern weiter, gemeinsam können wir viel bewirken!

Sollten Sie als Gastronom Interesse an einem individuellen SLIDERSTRAW Gastro Package haben, freuen wir uns über eine kurze Mail oder einen Anruf! Sie wollen SLIDERSTRAW in größeren Mengen abnehmen? Kontaktieren Sie uns, wir unterbreiten Ihnen gern ein individuelles Business Angebot für Geschäftskunden.

WAS KANN ICH NOCH TUN, UM PLASTIK-MÜLL ZU REDUZIEREN?

Eine ganze Menge! Der Umfang würde den Rahmen dieser Website sprengen. An erster Stelle steht ganz klar die Abfallvermeidung. Der beste Müll ist der, der erst gar nicht anfällt! Der Naturschutzbund Deutschland empfiehlt das Kaufen von langlebigen Produkten, die Nutzung plastikfreier Verpackungen und den Verzicht auf Kosmetikprodukte, die schädliches Mikroplastik enthalten (weitere Infos dazu auf: www.beatthemicrobread.org).
Wer Kleidung aus natürlichen Fasern den Vortritt gibt, sorgt dafür, dass beim Waschen kein Mikroplastik ins Abwasser gelangt (ein übliches Kleidungsstück aus Synthetik verliert pro Waschgang rund 1.900 Fasern*). Nicht zu vergessen: Der bewusste Umgang mit Autofahrten reduziert anfallende Schadstoffe ebenfalls, da der Reifenabrieb Mikroplastik-Emissionen verursacht.

* Zeit, Artikel „Im Plastik gefangen“, (www.zeit.de)

Anwendung

WELCHE TRINKHALME SIND BESONDERS FÜR KINDER GEEIGNET?

Der Silikonstrohhalm ist sicher für Kinder, die gerne Strohhalme kauen. Die Silikonstrohhalme sind weich und flexibel, behalten aber ihre Form. Die glatten, runden Kanten verhindern Verletzungen der Lippen und schützen die Zähne vor Schäden.

Unser Classic aus Kunststoff ist ideal für die etwas größeren Kinder und ist durch seine bunten Farben auf jeder Geburtstagsfeier ein Hingucker. Er kann nicht zerbrechen und durch seine abgerundeten Kanten besteht keine Verletzungsgefahr.

SIND DIE STROHHALME BPA FREI?

Unsere Strohhalme werden aus BPA-freiem, hochwertigem, von der FDA zugelassenem Silikon bzw. Kunststoff in Lebensmittelqualität hergestellt. Der SLIDERSTRAW bzw. sein Material ist wiederverwendbar, langlebig und spülmaschinenfest.

WIE VERWENDE ICH SLIDERSTRAWS RICHTIG?

Die Strohhalme lassen sich kinderleicht anwenden. Sie lassen sich mühelos in zwei Hälften teilen und wieder zusammensetzten. Für eine 100%ige Hygiene kann der Strohhalm einfach in der Spülmaschine (ohne Bürste) gereinigt und danach zusammengesetzt immer wieder verwendet werden. Dabei sind viele neue Farbkombinationen möglich!